Fremde Länder, fremde Sitten

Für Hilfe in der Not kennen wir keine Grenzen! (In Gedenken an Kater Philipp)

In anderen Ländern ist es durchaus Praxis frei herumlaufende Katzen und Hunde einzufangen und ohne Umwegein eine sogenannte Tötungsstation zu verfrachten. Wir beschreiben hier einmal das Beispiel Frankreich: Es wird gar nicht erst versucht den Halter zu ermitteln, selbst wenn ein Tier tätowiert ist. Sind die Tiere erst einmal dort angekommen, verbleiben nurmehr 10 Tage, bis sie getötet werden. Die Beschreibung der Art und Weise der Tötung möchten wir Ihnen an dieser Stelle ersparen. So schlimm und traurig wie das ist, versuchen wir wenigstens den Wenigen zu helfen, die von privaten Tierschützern dort herausgeholt werden und über eine organisierte Fahrkette manchmal auch bei uns landen.

Der wunderschöne Tigerkater Philipp war so ein armes Kerlchen, als er 2011 als Zweijähriger aus der der Pariser Tötungsstation 

bei uns ankam. Leider war und blieb Philipp Zeit seines Lebens sehr sehr scheu und flüchtete vor Menschen, wenn man sich ihm bis auf ein paar Meter näherte. 

Es hat lange gedauert bis er verstand, dass wir es gut mit ihm meinen, denn am Ende durfte man ihm (immer noch höchstens) auf 30 cm näher kommen. 

Wir haben immer gehofft, dass es doch einen verständnisvollen Menschen gibt, der Philipp aufnimmt und ihn mit mehr Zeit und intensiverer Zuwendung 'hinbiegt'; am Ende jedoch mussten wir ihn im April 2016 einschläfern lassen, nachdem er innerhalb kurzer Zeit fürchterlich krank wurde. Wir werden Philipp niemals vergessen, denn er war wirklich außergewöhnlich, und viele haben ihn geliebt, obwohl er so scheu war. Die Bilder stammen aus den Jahren 2012, 2014 und zuletzt 2016, da sieht man schon, dass Philip stark abgebaut hatte. 

Gute Reise über die Regenbogenbrücke, Philipp!

04.2016