So sieht der Vermittlungsablauf aus

Sie interessieren sich für eine Katzen-Adoption? Super!

Hier finden Sie Informationen rund um den Ablauf und (hoffentlich) Antworten auf die meisten Ihrer Fragen.

 

 1) Kontaktaufnahme

Am Anfang steht die (i.d.R.) telefonische Kontaktaufnahme. Je präziser Sie bereits hier ihre Vorstellungen und auch die Rahmenbedingungen, die bei Ihnen herrschen, schildern, umso besser kann Frau Schmitz Auskunft geben, ob sich derzeit Katzen in unserer Obhut befinden, die dazu passen könnten. Oft kommt es auch vor, dass Menschen (bspw. alters- oder gesundheitsbedingt) ihre Tiere abgeben müssen, diese sich jedoch noch bei den Besitzern befinden. In solchen Fällen kann dann entweder ein Termin genannt werden, ab dem sie in der Station in Neureut besucht werden können oder es wird direkt ein Termin beim Besitzer vereinbart. Dort können Sie die Katzen dann in der ihnen vertrauten Umgebung erleben und sofern über diesen Weg eine Direktvermittlung zustandekommt, erspart dies den Katzen den zwischenzeitlichen Umzug (und damit verbundenen Stress) in die Station. Desweiteren sind manche Katzen auch auf Pflegestellen untergebracht - auch hier wird dann ein Termin vor Ort bei der Pflegestelle vereinbart. Sofern Sie erstmals eine Katze zu sich ins Haus holen möchten, sollten Sie ggf. zunächst ausschließen, dass Sie allergisch auf „Katzenhaare“ reagieren, um sich und dem Tier eine Enttäuschung zu ersparen.

 

2) Besuch in der Station

Der zweite Schritt ist ein Besuch in unserer Station in der Alte Kreisstraße 15, Karlsruhe-Neureut. 

Vereinbaren Sie hierzu bitte am Besten telefonisch einen Termin und planen Sie genug Zeit ein. Frau Schmitz stellt Ihnen dabei die nach dem Erstgespräch für Sie in Frage kommenden Katzen vor, führt Sie durch die Station, gibt Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit und klärt die Details zu Ihrer Wohnsituation (Freigang oder Wohnungskatze, Einzel- oder Zweitkatze, Alter/Geschlecht/Charakter eventuell bereits vorhandener Katzen, Balkon/Terrasse/Garten, Lage & Größe der Wohnung, Anzahl und Alter der Kinder im Haushalt etc.). Nehmen Sie sich hier gerne auch Zeit, Ihren potentiellen künftigen Stubentiger ein wenig kennenzulernen. Stellen Sie fest, wie er/sie auf Sie reagiert und umgekehrt und wagen Sie ggf. auch eine erste Kontaktaufnahme (Streicheln oder Spielen). Wenn das erste Zusammentreffen nicht so verläuft, wie Sie es sich vorgestellt haben (Katze schläft / versteckt sich / wirkt desinteressiert), ist das noch kein Grund zur Verzweiflung: Viele Faktoren spielen hier eine Rolle, z.B. - wie beim Menschen auch - Laune/“Tagesform“, aber auch der Verlauf des Tages in der Station bis dahin (war es eher ruhig oder war viel Trubel wie z.B. Besucher, Neuzugänge, Einfangaktion wg. Tierarztbesuch etc.). Geben Sie sich und Ihrem Kandidaten die Chance, es an einem anderen Tag nochmal zu versuchen. Allerdings kann es auch vorkommen, dass eben einfach die Chemie nicht stimmt bzw. dass Sie plötzlich Ihr Herz an eine ganz andere Samtpfote verlieren (und umgekehrt). Nicht umsonst heißt es ja, dass sich Katzen ihre „Dosenöffner“ selbst aussuchen...

 

3) Entscheidung und Vermittlungsvertrag
Wenn Sie (und die Katze) sich entschieden haben, es miteinander zu probieren, wird als nächstes abgeklärt, wann der Einzug bei Ihnen möglich ist. Erfahrungsgemäß empfiehlt sich dieser nicht kurz vor einem anstehenden Urlaub (bei dem das Tier dann allein bzw. ohne Sie als Bezugsperson zuhause wäre) oder vor allzu aufregenden Tagen (z.B. Sylvester mit Böllern und Raketen, Weihnachten mit großer Familienfeier oder einem Kindergeburtstag). Es wird außerdem ein Termin für eine Vorkontrolle vereinbart (oder diese direkt am „Umzugstag“ durchgeführt - die Katzen werden von uns zu Ihnen gebracht) und ggf. vereinbart, welche Umbaumaßnahmen (z.B. Einnetzen des Balkons) oder Anschaffungen (Kratzbaum, Katzenklo, Näpfe, Futter, Streu) noch erforderlich sind und wann diese abgeschlossen sein werden. In Einzelfällen (wenn es sich bspw. um die erste Katze handelt), können in Absprache auch Kratzgelegenheit und Toilette leihweise gestellt werden. Die Adoption wird in einem sog. „Schutzvertrag“ schriftlich festgehalten. Die Schutzgebühr beträgt je Tier i.d.R. 180€. Dies gilt auch bei Vermittlungen direkt über den Halter. 

Alle Katzen, die wir vermitteln sind gechippt, entwurmt, geimpft, kastriert und zum Abgabezeitpunkt nach tierärztlicher Untersuchung (Giardien-, FIP- und FIV-getestet) gesund. Bitte beachten Sie, dass es natürlich Krankheiten wie z.B. Leukose gibt, die nur mit hohen Kosten und vor allem häufig nur sehr unzuverlässig diagnostiziert werden können. Wir können unmöglich alle solchen Untersuchungen (ggf. auch noch mehrfach) für mehrere hundert Katzen pro Jahr durchführen lassen. Falls Sie auf einer solchen Maßnahme bestehen, können wir diese gerne auf Ihre Kosten vornehmen lassen - die Vermittlung kommt dann nur bei entsprechendem Untersuchungsergebnis zu stande. Sofern - was bei Jungkatzen der Fall ist - noch keine Kastration bzw. zweite Impfung durchgeführt werden konnte, erhalten Sie hierfür Behandlungsgutscheine für unsere Tierärzte. Ihnen entstehen hierfür also keine weiteren Kosten!

 

4) Umzug/Eingewöhnung
Dann ist es endlich soweit - Ihr Vierbeiner wir zu Ihnen gebracht: Von Frau Schmitz erhalten Sie (meist schon im Vorfeld) hilfreiche Tipps zur Eingewöhnung, erfolgreichen Vergesellschaftung mit vorhandenen Katzen und wichtige Hinweise für die ersten Wochen. Eine erfolgreiche Vergesellschaftung mit Artgenossen und auch die Eingewöhnung in ein neues Umfeld als solches kann - gerade bei etwas ängstlicheren/zurückhaltenderen Katzen einige Wochen dauern.

Es gibt natürlich auch Fälle, in denen sich z.B. zwei Katzen einfach nicht miteinander vertragen wollen oder sich eine Katze schlichtweg (aus welchen Gründen auch immer) unwohl fühlt. Sollte dies der Fall sein, sprechen Sie uns bitte an: In aller Regel können wir die Katze dann relativ schnell wieder bei uns aufnehmen und Sie erhalten Ihr Geld zurück.

Selbstverständlich können Sie sich bei Fragen/Problemen jederzeit an Frau Schmitz wenden (am besten über die Mobilnummer 0170 - 467 2883). Sollten in der Anfangszeit wider Erwarten gesundheitliche Probleme auftreten, kontaktieren Sie uns bitte möglichst unverzüglich. Es empfiehlt sich dann - sofern möglich - die Tierärzte unseres Vertrauens (Frau Dr. de Rossi oder Hr. Dr. Virnich) aufzusuchen. Diese haben Erfahrung mit (oft auch scheuen) „Tierschutz-Katzen“ und kennen die medizinische Vorgeschichte. Bei Krankheit innerhalb der ersten 4 Wochen übernimmt die Katzenhilfe bei Behandlung durch diese Tierarztpraxen die Kosten.

 

5) Kontakt halten

Natürlich würden wir uns sehr freuen, immer mal wieder von unseren ehemaligen Schützlingen zu hören und z.B. ein aktuelles Fotos, sowie eine kurze Info darüber, wie es ihnen geht, wie gut sie sich inzwischen eingelebt haben etc. zu erhalten (gerne per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Sehr gerne können Sie bspw. auch unsere Flohmarkttermine dazu nutzen, uns zu besuchen und bei Kaffee und Kuchen oder etwas Herzhafterem mit Frau Schmitz und anderen Erfahrungen austauschen.

 

Bitte laden Sie die Informationen hier als PDF herunter.