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Kastration (-spflicht) geht uns alle an!

Die BNN berichtete am 13.12.2016 über die Preisverleihung, mit der das Konzept der Stadt Karlsruhe gegen das Katzenelend in Karlsruhe und Umgebung besonders gewürdigt wurde. Erfahren Sie hier ein paar Hintergründe:

Wie wir schon in unserem Beitrag aufgerufen haben, kann die immer größer werdende Population frei lebender Katzen nur dann dauerhaft kontrolliert werden, wenn die Tiere kastriert werden. Hierzu besteht in Deutschland jedoch keinerlei Pflicht und die Kastration ist freiwillige Sache jedes einzelnen Katzenhalters. Es gibt leider immer noch sehr viele Menschen, die die Kastration als unnatürlich ansehen und deswegen absichtlich davon absehen, von den sogenannten "Katzenvermehrern" hier gar nicht erst zu reden. Die wesentlichsten Gründe sind jedoch wohl eher kein Geld dafür aufbringen zu können oder zu wollen oder die Halter denken schlichtweg nicht über mögliche Konsequenzen nach, wenn der unkastrierte Freigänger nach Hause kommt. 

Die tatsächlichen Konsequenzen liegen dagegen klar auf der Hand: Organisationen wie die Katzenhilfe Karlsruhe müssen dieses Elend ausbaden und bleiben an der ganzen mühsamen Arbeit hängen, sich dann um die vielen Katzenjungen zu kümmern. 

Gehen wir kurz zurück in das Jahr 2012, als zunächst eine Klage gegen die Stadt Karlsruhe angestrengt wurde und zwar mit dem Ziel der gerichtlichen Feststellung, dass eine Rechtsgrundlage für die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von freilaufenden Katzen bestehe. Schade, und das wäre ja zu schön gewesen um wahr zu sein, denn die Klage wurde zu unser aller Verdruß leider direkt abgewiesen.

Um die Notwendigkeit nach einer gesetzlicher Regelung zu belegen wurde in der 62. Plenarsitzung des Gemeinderats Karlsruhe, am 1. Juli 2014 dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/die Grünen fraktionsübergreifend zugestimmt, vorbereitende Untersuchungen für den Erlass einer Karlsruher Katzenschutzverordnung durchzuführen. Dementsprechend sollte die Stadt Karlsruhe Gebiete der Karlsruher Gemarkung untersuchen, auf denen frei lebende Katzenvorkommen identifiziert werden. Es sollte wissenschaftlich ausgewertet werden, wie groß diese Katzenpopulationen sind, und in welchem gesundheitlichen Zustand sich die Katzen befinden. Dieses Projekt konnte später aufgrund fehlender Ressourcen nicht vollständig durchgeführt werden, ist de facto also noch zu ergebnislos um eine Gesetzesänderung zu bewirken. Tatsache ist jedoch, dass diese Art des präventiven Tierschutzes fruchtet und zumindest die Tiere, die in unsere Obhut geraten, sich nicht weiter vermehren können.

Ebenfalls im Zuge des Karlsruher Konzepts wurde der Tierschutzfond eingerichtet, immerhin letztes Jahr mit einer Höhe von 90.000 €, aus dem die ehrenamtlichen Tierschutzorganisationen im Raum Karlsruhe für durchgeführte Kastrationen wild lebender Tiere finanziell entlastet werden sollen. Auch wir haben seitdem Ausgleichszahlungen aus diesem Fonds erhalten, selbstverständlich gegen Einzelnachweis jedes der vielen wilden Katzen und Kater, die wir einfingen, kastrieren ließen und wieder freigelassen haben. 
Dieser Beitrag ist jedoch leider auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn das Geld wird unter allen Organisationen verteilt, die ebenso ehrenamtlich tätig sind und das sind im Raum Karlsruhe (anders herum gesehen glücklicherweise) einige...  Darüberhinaus bekommen wir nur die Kosten für die Kastration (Tierarzkosten) selbst erstattet, nicht aber die Verpflegungskosten, die uns mit jedem Neuzugang entstehen, sowie eventuell weitere Tierarztkosten (vor allem wenn es sich um kranke Tiere handelt, die vor einer Kastration erstmal aufgepäppelt werden müssen - und das ist fast immer die Regel).

Die erste schlechte Nachricht ist, dass das Vorhaben eine gesetzliche Regelung zu erwirken also bis auf weiteres ins Stocken geraten ist und die zweite, dass der Karlsruher Tierschutzfonds für 2017 und 2018 auf nur noch 30.000 € gekürzt wurde. Deswegen füllt das Preisgeld in Höhe von 10.000 € an die Stadt Karlsruhe dieses Loch zumindest zu einem kleinen Teil.

Aber vor allem und eigentlich nur aus diesem Grund, dass kleine Katzenkinder nicht elendig sterben müssen, seien Sie bitte verantwortungsbewusst, und lassen Sie Ihre Katze oder ihren Kater kastrieren. Nur weil es die Politik nicht schafft das zu regeln, heißt das nicht, dass man von dieser Verantwortung gegenüber den Tieren entbunden ist. Danke schön!

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